Berichte, Veröffentlichungen und Interviews
28.08.2010
Gastbeitrag in Bayerischer Staatszeitung,
Das Ehegattensplitting nach Paragraph 32a Absatz 5 des Einkommenssteuergesetzes muss Ehepartnern vorbehalten bleiben – aus folgendem Grund: Der Entlastungseffekt des Splittingtarifs wächst mit den Einkommensunterschieden zwischen den Eheleuten. Diese Unterschiede treten typischerweise verstärkt in dem Maß auf, in dem sich ein Partner auf die Betreuung und Erziehung von Kindern konzentriert. Somit wird der Verzicht auf Gelderwerb zugunsten der Erziehungsarbeit gewürdigt und teilweise kompensiert.
31.07.2010
Interview in tz (München),
Von einer Fußfessel hat ein Opfer gar nichts! Da weiß die Polizei dann später allenfalls, wann und wo die Gewalttat begangen wurde.
Es gibt mehrere Urteile des Bundesverfassungsgerichts, wonach in Fällen von fortbestehender Gefährlichkeit des Täters das Sicherheitsinteresse der Allgemeinheit überwiegt gegenüber dem Interesse des Täters, freigelassen zu werden.
25.06.2010
Gastbeitrag in Bayerischer Staatszeitung,
Würde der Präsident vom Volk gewählt, müsste zugleich diskutiert werden, welche zusätzlichen Kompetenzen er erhalten soll. Schließlich wäre es unlogisch, wenn ein nach hohem Wahlkampfeinsatz direkt gewähltes Staatsoberhaupt sich anschließend in Neutralität und Zurückhaltung üben sollte. Die Bürger würden erwarten, dass er sich auch stark sachpolitisch engagiert. Wäre dies wirklich sinnvoll?
10.04.2010
Interview im Bayernkurier,
CSU-Innenpolitiker Hans-Peter Uhl zu Scientology: Aufklärung verstärken, Beratungsstellen unterstützen – Skeptisch zu Verbot
09.04.2010
Gastbeitrag (Fremde Federn) in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung,
Sperren können die Verbreitung von Kinderpornographie im Internet nicht nachhaltig verhindern. Ebenso wenig kann es die Einzelfall-Löschung, obwohl deren Name die endgültige Tilgung aus dem Internet suggeriert. Denn niemand kann wissen, wie oft ein Inhalt kopiert worden ist, bevor die Ursprungsseite gelöscht wurde.
Umso wichtiger ist das Nebeneinander von Löschen und Sperren unter Verwendung einer entsprechenden Sperrseite.
19.03.2010
Gastbeitrag in Bayerischer Staatszeitung,
Nach Ablauf der Verjährungsfrist sind die Beweismittel meist schon so geschwunden, dass die Staatsanwaltschaften sich lediglich eine Menge Arbeit machen müssten, die jedoch in der Regel ergebnislos verliefe.
09.03.2010
Interview in n-tv.de,
Ein Minarett muss kleiner sein als ein Kirchturm oder ein Maibaum, sagt CSU-Politiker Hans-Peter Uhl. Er meint aber auch: Wer den Islam verteufelt und bekämpft, muss isoliert werden. Die Vorstellung einer "Islamisierung Europas", die radikale Islam-Kritiker gern an die Wand malen, hält der Innenexperte der Unionsfraktion für ein Zerrbild.
09.03.2010
Interview in RBB-Inforadio,
Der Innenexperte der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Hans-Peter Uhl (CSU) hat die nachträgliche Sicherungsverwahrung von jugendlichen Straftätern verteidigt. Er sagte im Inforadio, der Staat habe die Verantwortung, weitere Straftaten zu verhindern.
08.01.2010
Gastbeitrag in Bayerischer Staatszeitung,
Eine den afghanischen Lebensumständen entsprechende Polizeiausbildung – einstweilen durch Soldaten wirksam abgesichert – ist ein realistisches Ziel, das auch unseren Sicherheitsinteressen entspricht. Die Wahrheit ist: Je weniger wir dazu bereit sind, desto länger werden wir letztlich in Afghanistan bleiben müssen.
29.12.2009
Gastbeitrag in Brauschweiger Zeitung,
Auf Bundesebene könnten Volksentscheide hilfreich sein, um die politische Klasse deutlich auf gesellschaftliche Interessen hinzuweisen. Ein gutes Beispiel ist der Schweizer Entscheid gegen Minarette: Das Urteil kommt nicht von einem einzelnen „Bösewicht“ – man denke an Sarrazin –, sondern von einer eindrucksvollen demokratischen Mehrheit. An dieser Mahnung kommt niemand vorbei.
12.09.2009
Gastbeitrag im Bayernkurier,
Die Wiesn ist das größte Bierfest der Welt. Es erscheint geradezu als ein Wunder, dass jedes Jahr nur sehr wenige Menschen zu Schaden kommen. Das Geheimnis dieses Erfolges ist die richtige Mischung aus liberalem Treibenlassen und hartem Durchgreifen. Dafür sorgen die Profis im Behördenhof an der Theresienhöhe. Im Schutz einer fünf Meter hohen Wand läuft hier alles zusammen: Einsatzzentralen von Polizei, Feldjägern und Feuerwehr, der TÜV für die Fahrgeschäfte, ein Hort für verlorene Kinder und das freundliche Fremdenverkehrsamt als eigentlicher Festveranstalter. Es kommen und gehen Polizisten, die Schlägereien beenden, nach Taschendieben und Drogendealern fahnden, sowie Sanitäter, die ihre „Bierleichenwägen“ durch die Menschenmassen schieben.
29.08.2009
Interview im Bayernkurier,
Berlin – Islamistischer Extremismus, Links-Chaoten, Neonazi-Aufmärsche: Die Innere Sicherheit steht vor vielen Herausforderungen. Wolfram Göll befragte den Chef der Arbeitsgruppe Innenpolitik der
CDU/
CSU-Fraktion, Hans-Peter Uhl.
30.06.2009
Interview im Deutschlandfunk,
CSU-Innenexperte fordert solides Wahlrecht
Hans-Peter Uhl im Gespräch mit Stefan Heinlein
Im Streit um die Änderung des Wahlrechts hat der CSU-Innenexperte Hans-Peter Uhl betont, es gebe im Parlamentarismus kein sensibleres Thema als die Sitzverteilung. Ein neues Wahlgesetz müsse deshalb verfassungsrechtlich unangreifbar sein und dürfe nicht übers Knie gebrochen werden.
Versammlungsfreiheit: Videodiskussion auf www.politik.de
10.06.2009
10.6.2009: Hans-Peter Uhl (CSU) über die Versammlungsfreiheit und die gewalttätigen Ausschreitungen am 1. Mai in Berlin. War die Deeskalationsstrategie des Berliner Senats fehlerhaft?
23.03.2009
Interview im Deutschlandfunk,
Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Hans-Peter Uhl, lehnt ein höheres Mindestalter für den Umgang mit Sportwaffen ab. Es gebe keine Sportart, die man mit 21 Jahren beginnen könne, sagte der CSU-Politiker. Uhl plädierte dafür, alle Waffenbesitzer anzuschreiben und noch einmal ausdrücklich auf die rechtlichen Bestimmungen hinzuweisen.
12.03.2009
www.politik.de,
Der Staat soll Migranten fördern und fordern:
Dr. Hans-Peter Uhl (CSU) stellt sein Konzept einer deutschen Integrationspolitik vor. Im Mittelpunkt stehen Angebote des Staates, aber auch Forderungen an die Migranten. Der richtige Ansatz für eine gelungene Integration von Ausländern in Deutschland?
20.01.2009
Gastbeitrag in der Braunschweiger Zeitung ,,
Kennt der Staat im Computerzeitalter nicht die genaue Zahl seiner Bürger? Nein!
Seit der Volkszählung im Jahr 1987 (bzw. 1981 in der ehemaligen DDR) behilft sich die Statistik mit Hochrechnungen und Schätzungen. Doch da man an Meldeämtern zwar seinen Wohnsitz anmelden, nicht aber abmelden muss, kommt es zu Doppelzählungen. Die großen Wanderungen infolge der Wiedervereinigung und der Freizügigkeit in der EU sind nur ungefähr nachzuvollziehen. Fachleute gehen von bis zu 1,6 Millionen Karteileichen aus.
28.10.2008
Gastbeitrag in der Braunschweiger Zeitung ,
Hans-Peter Uhl erläutert das Vorhaben, die Bundeswehr in eng gesetzten Grenzen auch im Inland einsetzen zu könne. Eine Maßgabe: Sind polizeiliche Mittel qualitativ ausreichend, ist der Einsatz unzulässig. Er meint: „Die gewünschte Änderung des Art. 35 GG wäre begrenzt, sachgerecht und unbedenklich.“
28.10.2008
Gastkommentar in der Tageszeitung „Die Welt“ ,
Der Kampf gegen den Antisemitismus sollte über alle politischen Unterschiede hinweg ein einigendes Band aller im Bundestag vertretenen Parteien sein. Umso bedauerlicher ist es, dass Einzelne in der Bundestagsfraktion der Linken eine gemeinsame Erklärung gegen jegliche Form des Antisemitismus durch ihr Verhalten unmöglich machen. Solange die Linkspartei hier nicht für Klarheit gesorgt hat, darf es mit ihr keinen faulen Burgfrieden geben, meint Hans-Peter Uhl seinem Gastkommentar für die Tageszeitung „Die Welt“
24.04.2008
Interview in Deutschlandradio Kultur,
In der Affäre um die Bespitzelung deutscher Journalisten durch den Bundesnachrichtendienst (BND) hat der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Hans-Peter Uhl, personelle Konsequenzen verlangt. BND-Präsident Ernst Uhrlau könne offenbar nicht garantieren, dass sein Dienst nach Recht und Gesetz handele, sagte das Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium.
23.04.2008
Interview im ARD-Morgenmagazin ,
Nach dem Abhör-Skandal des BND bei der "Spiegel"-Redaktion stellt Hans-Peter Uhl Fragen nach der Dienstaufsicht im Bundesnachrichtendienst. Es werde die Frage gestellt werden müssen, wie mit der Pressefreiheit umgegangen wird, so der Innenpolitiker im ARD-Morgenmagazin
09.04.2008
Interview im Deutschlandfunk,
Nach Ansicht von Hans-Peter Uhl, Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium des Bundestages (PKG), war der Bundesnachrichtendienst (BND) über die umstrittene Sicherheitskräfte-Schulung in Libyen informiert. Die Frage sei nun, ob der BND eine vermittelnde Rolle gespielt habe. Uhl bemängelte in diesem Zusammenhang eine ineffektive parlamentarische Kontrolle der Nachrichtendienste. Es müsse klare Festlegungen für eine Informationspflicht der Bundesregierung in Geheimdienstfragen geben, forderte der CSU-Politiker.
01.04.2008
Kurzinterview in Loyal. Zeitschrift für Sicherheitspolitik,
Mit der Islamkonferenz haben wir den richtigen Weg eingeschlagen. Wir müssen mit den vernünftigen Kräften des Islams Kontakt bekommen. Zudem müssen die Muslime mithelfen, dass ihre Glaubensbrüder in Deutschland sich integrieren und in unserer Gesellschaft ein rechtstreues Leben führen. Unsere Gesellschaft ist dann überfordert, wenn sich die betreffenden Personen in Parallelgesellschaften abgekapselt haben. Außerdem ist es eine Erziehungsaufgabe.
19.02.2008
Interview in den Bremer Nachrichten/Weser Kurier,
Wir müssen jetzt klären, wie die Rolle des BND genau aussah. Ich gehe davon aus, dass er als bloßer Bote tätig war. Der Informant hat sich mit seinen Daten über Steuersünder an ihn gewandt, und der BND hat möglicherweise nur einen Kontakt hergestellt. Alles andere wäre problematisch. Ein Geheimdienst darf nicht selbst aktiv Steuerfahndung betreiben - es sei denn, es handelt sich um organisierte Kriminalität oder um die Finanzierung von Terroranschlägen.
25.01.2008
Diskussion auf Bayern2Radio - Freitagsforum,
| Keine Papiere, keine Rechte - Wie gehen wir mit illegalen Migranten um?- 25.01.2008 |
| Jutta Prediger im Gespräch mit Dr. Lecia Feszczak,"Ärzte der Welt", München; Dr. Hans-Peter Uhl, MdB, innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion; Prof. Philip Anderson, Migrationsforscher |
16.01.2008
Abendzeitung München,
Unrentable Löhne führen zu mehr Arbeitslosigkeit und Schwarzarbeit; für die Arbeitenden steigen Steuern und Abgaben.Natürlich brauchen wir politische Spielregeln für die Wirtschaft, um Ausbeutung zu verhindern. Sie dürfen aber die Leistungsanreize des Marktes nicht außer Kraft setzen. In dem Moment, wo sich der (Mehr-) Aufwand finanziell nicht lohnt, wird sich der Beschäftigte nicht engagieren und der Arbeitgeber niemanden einstellen. Der größte Verlierer ist dann das Gemeinwohl: weniger Arbeit, weniger Angebot, Teuerung, Rezession. Unser Sozialstaat muss daher vor dem Irrweg des Sozialismus bewahrt werden: Wo Kreativität und Leistung des einzelnen nicht belohnt, sondern Anreize zur Bequemlichkeit gesetzt werden, sind Armut und Zwangsherrschaft nicht mehr weit. Papst Johannes XXIII. sagte es so: “Wo die Privatinitiative des einzelnen fehlt, herrscht politisch die Tyrannei; da geraten aber auch manche Wirtschaftsbereiche ins Stocken; da fehlt es an tausenderlei Verbrauchsgütern und Diensten, auf die Leib und Seele angewiesen sind“.
07.12.2007
Interview im Deutschlandfunk (DLF) Köln,
Da hilft kein Verbot einer Partei. Wenn wir eine NPD verbieten, machen diese Menschen mit diesen rassistischen, rechtsextremen Nazi-Gedanken weiter in Gestalt der DVU, der Republikaner oder sie benennen sich um. Das ist also der Punkt, um den es uns vor allem geht. Wir müssen sie bekämpfen. Alles was rechtsextrem ist muss bekämpft werden und nicht formal durch einen Gerichtsbeschluss aus der Welt geschafft werden. Die Menschen bleiben in der Welt, die Gedanken bleiben in der Welt und die müssen bekämpft werden.
17.09.2007
Interview im ARD-Morgenmagazin,
Wenn er das sagt, dann zeigt das, dass ein Rechtsstaat so nicht funktionieren kann. Das höchste Gericht sagt, es ist rechtswidrig, und der Verteidigungsminister sagt, ich tue es dennoch, was das Gericht für rechtswidrig erklärt hat, weil ich verpflichtet bin, die Menschen zu schützen. Die Lösung ist, dass wir die Verfassung ändern. Dafür gibt es einen konkreten Vorschlag von Bundesinnenminister Schäuble.
07.05.2007
Interview bei sueddeutsche.de,
Herr Klar hat offenbar auch in seinem Gespräch mit dem Bundespräsidenten nichts zur Wahrheitsfindung beigetragen und keine Reue gezeigt. Möglicherweise fühlt er sich immer noch an das Schweige-Gelübde mit seinen alten Mord-Kumpanen gebunden. Eine Begnadigung kann er da nicht erwarten und hätte ich auch nicht verstanden.